Inhalt:
- Vorbemerkung
- Was sind Public Relations?
- Stellenwert von Public Relations
- Organisationsformen von PR
- Arbeitsgebiete von PR-Abteilungen
- Corporate Communications
- Beurteilung der Kultur des Unternehmens, der Behörde/Institution
- Klassische Fehler bei der Pressearbeit
- Öffentlichkeitsarbeit im Land Brandenburg
- Umweltproblematik
- Bedeutung einzelner PR-Zielsetzungen
- Sponsoring
- Einschätzung von PR und Werbung
- Methodische Anlage und Durchführung der Untersuchung
Pressebetreuung vorn
Für 81 Prozent der Befragten, das sind vier Prozent mehr als vor zehn Jahren, ist der Stellenwert der PR sowohl für die persönliche Arbeit als auch insgesamt im Unternehmen, im Betrieb oder in der Institution sehr hoch beziehungsweise hoch. Die wichtigsten Arbeitsgebiete bleiben in der Rangfolge Pressebetreuung (82 Prozent/vor zehn Jahren 84 Prozent), die Gestaltung von Messen und Veranstaltungen (62 Prozent/61 Prozent), die Rundfunk- und Fernseharbeit (48 Prozent/50 Prozent) sowie die Information der eigenen Mitarbeiter (47 Prozent/49 Prozent).
Bei den Organisationsformen der PR gab es den erwarteten Trend bis zur PR als Stabsstelle (34 Prozent/24 Prozent) und weg von der Self-Made-Haltung der Geschäftsführung. Ordneten 1993 noch 28 Prozent der Befragten PR direkt der Geschäftsführung zu, waren es zehn Jahre später nur noch 18 Prozent. Im Mittelpunkt der Zielsetzungen, die mit Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden sollen, standen – wie auch vor zehn Jahren – Akzeptanz und Vertrauen. 85 Prozent der Befragten (vor zehn Jahren 79 Prozent) stuften dieses Ziel als sehr wichtig ein. Zum Teil deutlich an Bedeutung gewonnen haben die Faktoren Technologiefreundlichkeit (plus 100 Prozent) und Unternehmenserfolg (plus 60 Prozent).
Deutliche Veränderungen wurden auch in einigen Bereichen der Corporate Communications sichtbar. So erhöhte sich die Zahl derer, die am visuellen Erscheinungsbild ihres Unternehmens arbeiten, von 52 Prozent auf 79 Prozent. Ähnlich positive Veränderungen wurden auch bei der Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern sichtbar. Hier stiegen die Zahlen von 1993 = 34 Prozent auf 2003 = 55 Prozent.
Situation vor Ort
Die schrittweise Annäherung der alten und neuen Bundesländer hatte auch Einfluss auf die Ergebnisse der wbpr-Untersuchung. Wenn noch vor zehn Jahren 81 Prozent der Befragten die These befürworteten, erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit in den neuen Bundesländern setze die Kenntnis der Situation „vor Ort“ sowie Verständnis für den Menschen und spezifische Probleme voraus, hatten diese Besonderheiten im Jahr 2003 nur noch für 69 Prozent uneingeschränkte Gültigkeit.
Den Bericht zu den Ergebnissen der aktuellen Befragung können Sie hier online bestellen.
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